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Kulturelles

zollerDie Teilgemeinde Boll (550 m) liegt am Fusse der Burg Hohenzollern.

Das Stammschloss derer von Hohenzollern ist ein weltbekanntes Ausflugsziel.

Die 4 Km entfernte alte fürstliche Residenzstadt Hechingen bietet dem Besucher viele interessante Sehenswürdigkeiten.

Zu Spaziergängen und Wanderungen laden die Berge und Wälder der Schwäbischen Alb ein.

In kürzester Zeit erreichen Sie beliebte Ausflugsziele wie z.B.: Schloß Sigmaringen, Burg Liechtenstein, Bärenhöhle, Bodensee und Schwarzwald.

 

Der Kreuzweg:
Seit April 2001 säumen 14 Kreuzwegstationen den Weg nach Maria Zell hinauf. Jesu leben. Der Weg endet am Friedhof, ein Ort der Hoffnung und Auferstehung.
Unbekannte Umstände verhinderten deren Anbringung in den Jahren vor dem 2. Weltkrieg. 1990 wurden sie auf dem Kirchenspeicher entdeckt. Großzügige Freunde von Maria Zell haben die Errichtung des Kreuzwegs ermöglicht.

In Hechingen erwarten Sie viele historische Gebäude und Kirchen, Sehenswürdigkeiten, das große städtische Museum und das Oldtimermuseum. Drei bekannte Touristikstraßen, die Römerstraße Neckaralb, die Hohenzollernstraße und der Jakobsweg berühren die Zollerstadt – an ihnen entlang reihen sich kostbare Kulturstätten und wunderschöne Landschaften wie Perlen an einer Schnur. Nur wenige Autominuten entfernt, in der Hechinger Teilgemeinde Stein, liegt das europaweit bekannte Römische Freilichtmuseum mit seinen fantastischen Ausgrabungsbereichen und originalgetreuen Gebäudenachbildungen. Das Herz des Schwabenlandes rund um unser Landgasthaus hat aber auch Gegenwart und Zukunft zu bieten. Ein Steinwurf von uns entfernt liegt einer der schönsten Golfplätze im Land. Es gibt Wellness- und Erlebnisbäder, Kunst- und Kulturveranstaltungen, Markenmode-Fabrikverkäufe, Sportmöglichkeiten in allen Variationen und vieles mehr. Und innerhalb von gut einer Autostunde erreichen Sie den Bodesee oder den Schwarzwald.

 

 

zell

Die sagenumwobene Wallfahrtskirche Maria Zell ist ein gut zu erreichendes Wanderziel unterhalb des Burgberges.

Zur Geschichte:

Mariazell, am Nordhang des „Zellerhorns“, unweit der Burg Hohenzollern und ca. 1,5 km südlich des Stadtteils Boll gelegen, geht vermutlich auf eine Mönchszelle des Klosters St. Gallen zurück. Dieses Kloster hatte im Jahre 789 ein Hofgut „am Abhange“ eines hohen Berges bei Hechingen geschenkt bekommen.

Aus der Zelle wurde eine Siedlung Zell mit einem Ortsadel des Herren, „von Zell“ und einer Pfarrkirche des hl. Gallus.

Urkundlich wird Zell im Jahre 1255 genannt. Die Bezeichnung „Mariazell“ wird erstmals um das Jahr 1700 erwähnt.

 

Zur Baugeschichte:
Im Jahre 1361 war Heinrich der Sachs Pfarrer zu „Zell“ ein Verwandter der Herren von Boll. In der Folgezeit wurden die Siedlungen „ Zell“ nach und nach aufgegeben und die Siedlung Boll nahm an Anwohnern und Bedeutung zu. Bei der einsamen Lage und den kriegerischen Ereignissen jener Zeit – Belagerung und Zerstörung der Burg Hohenzollern 1423 – ist es verständlich, dass der Pfarrsitz nach dem nahen Boll verlegt wurde, was bald nach 1488 erfolgt sein dürfte. Von der Siedlung „Zell“, der Burg und einer Mühle ist nichts mehr erhalten, da ihre Spuren durch späteren Tuffabbau völlig verwischt wurden. Wissenschaftliche Bodenuntersuchungen aus dem Jahre 1952 bestätigen jedoch ihre frühere Existenz.


Nach 4 schweren Erdbeben, in der Zeit zwischen 1911 bis 1978 und den kostspieligen und langen Wiederaufbauten, erfolgte am 01.Mai 1982 die Wiedereröffnung.
Im Januar 1998 wurde der Förderverein zur Erhaltung und Pflege der Wallfahrtskirche „Mariazell“ gegründet.